31. Mai 2013 – Betriebliches Gesundheitsmanagement bietet viele Chancen

Am vergangenen Mittwoch haben wir Personalverantwortliche aus Norddeutschland in das Bremer Weserstadion eingeladen. Aufgrund der großen Resonanz haben wir zwei Workshops an einem Tag durchgeführt. Das Ziel der Workshops war es, den Managern einen Überblick über das betriebliche Gesundheitsmanagement zu geben.

In den Vorträgen beleuchteten die Referenten die umfänglichen Herausforderungen eines strukturierten und mitarbeitergerechten Gesundheitsmanagements. Dabei spielten wirtschaftliche, finanzielle, soziale und Kommunikations-Effekte eine Rolle. 

Jana Siewert von der Novitas BKK präsentierte im ersten Teil die Fördermöglichkeiten, die Unternehmen von ihren Krankenkassen erhalten können. Dadurch ließen sich für Mitarbeiter niederschwellige Angebote entwickeln, um Gesundheitsvorsorge zu betreiben. Das Ziel sei zum einen gesunde und zufriedene Mitarbeiter zu haben und zum anderen den Fürsorgegedanken als Arbeitgeber zu erfüllen. Das sei ein nicht zu unterschätzender Imagefaktor

Im zweiten Vortrag ging Rüdiger Zielke auf unsere konkreten Angebote im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements ein, Als Beispiele für konkrete Angebote nannte er das Gesundheitskonto und die Optimierung der privaten Krankenversicherung für Führungskräfte (zum KV-Optimizer). Neben den finanziellen Vorteilen, die sich für Unternehmen und Mitarbeiter ergeben, sei auch der kommunikative Effekt im Employer Branding nicht zu unterschätzen. Die Botschaft lautet: „Tue Gutes und rede darüber … oder lass es gleich bleiben“.

Wichtig für unseren Geschäftsführer ist es, die Sozialleistung, die ein Unternehmen entwickelt, auch gegenüber den Arbeitnehmern zu kommunizieren. Denn erst durch Annahme und Umsetzung entsteht der wirkliche Mehrwert einer Investition. Sozialleistungen, die von den Mitarbeitern nicht genutzt werden (können), sind eine unnütze Geldausgabe und sollten gar nicht erst eingerichtet werden.

Auf großes Feedback stieß der Vortrag von Dr. Peter Kölln. Der ehemalige Werksarzt bei den Bremer Stahlwerken Arcelor Mittal legte den Fokus auf den bisher wenig beachteten Teilbereich der Männergesundheit. Gerade diese Mitarbeiter seien aus unterschiedlichen Gründen nur sehr schwer zu einer betrieblichen Gesundheitsvorsorge zu bewegen. Daher sei hier eine spezifische Ansprache nötig, die sich von der allgemeinen Sprache im betrieblichen Gesundheitsmanagement unterscheide notwendig.

Die jeweils ca. 20 Teilnehmer der beiden Workshops zeigten sich durch die Vorträge und den Austausch angeregt, dem betrieblichen Gesundheitsmanagement mehr Aufmerksamkeit entgegenzubringen. Daneben sei der Netzwerkgedanke unter den Personalverantwortlichen im Rahmen des Workshops gelebt worden.

Die Präsentationen zum Download:

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