Praxis-Tipp: Fehlerhafte Abrechnung bei Entgeltumwandlungen von Minijobbern

Durch die Einführung des Mindestlohns ist es in zahlreichen Fällen zu einer Überschreitung der Geringfügigkeitsgrenze (Seit dem 01.01.2013: 450 EUR) gekommen. Als Reaktion hierauf kam es teilweise zur Reduzierung von Arbeitszeiten oder zu Gehaltsumwandlungen in eine betriebliche Altersversorgung. Beide Maßnahmen hatten das Ziel einer Rückkehr in die geringfügige Beschäftigung (Minijob).

In den Fällen einer Gehaltsumwandlung über eine Direktversicherung oder eine Pensionskasse nach § 3 Nr. 63 EStG kommt es nach unseren Beobachtungen häufiger zur einer fehlerhaften Lohnabrechnung.

Dieses betrifft die Mitarbeiter, die diese Beschäftigung als Zweitjob ausüben. In diesen Fällen ist die Gehaltsumwandlung in der Gleitzone weder steuer- noch sozialversicherungsfrei.

Die betroffenen Mitarbeiter verbleiben also in der Gleitzone und haben entsprechende Abzüge zu tragen. Eine Gehaltsumwandlung über eine Unterstützungskasse wäre im Übrigen hiervon nicht betroffen, hier wäre die Entgeltumwandlung steuer- und sozialversicherungsfrei.

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