Praxis-Tipp: Kurze Verschnaufpause bei der Pensionsrückstellung

Am 26. Februar 2016 hat der Bundesrat einer Änderung zur Bewertung der Pensionsrückstellung nach HGB zugestimmt (zum Beschluss des Bundesrates, Drucksache 84/16). Somit fällt der Zins nicht ganz so schnell wie zuvor befürchtet und die Pensionsrückstellung bleibt kurzfristig relativ stabil.

Dieses bewirkt eine kurze Verschnaufpause für die betroffenen Unternehmen.

Das grundlegende Problem wird hierdurch jedoch nicht gelöst. Einen nennenswerten Anstieg der Zinsen in den nächsten Jahren erwartet wohl kaum jemand. Der Rechnungszins wird also weiterhin signifikant niedrig bleiben und die handelsrechtliche Pensionsrückstellung weiter in die Höhe treiben. Für viele Unternehmen mit Direktzusagen oder pauschaldotierten Unterstützungskassen wird die Belastung unverändert hoch bleiben.

Der PensionCapital-Praxis-Tipp:

Die jetzige Pause sollte genutzt werden, um das Problem dauerhaft in den Griff zu bekommen. Beachtet man verschiedene Punkte, wie z.B. verfügbare Liquidität, vorhandenes Regelwerk und den Wunsch nach einer starken Arbeitgebermarke wird schnell klar, dass eine einzelne Maßnahme nicht zum Ziel einer stabilen Finanzierung führt. Unsere Erfahrung zeigt, dass erst die Kombination ganz unterschiedlicher Maßnahmen zum gewünschten Erfolg führt.

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben, schreiben Sie uns einfach eine Email an info@pensioncapital.de.


Zum Xing-Profil des Autors Dr. Matthias Falk.


PensionCapital ist ein inhabergeführtes Beratungshaus für betriebliche Sozialleistungen. Sie steht für individuelle, lösungsorientierte Beratung und nachhaltige Konzepte. Der Hauptsitz der PensionCapital befindet sich in Bremen. Darüber hinaus gibt es eine Niederlassung in München. Insgesamt ist die PensionCapital in Deutschland und Österreich an sechs Standorten vertreten.